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19.06.20263 Min. Lesezeit

Checkliste: Bevor ihr eure Druckdaten abschickt

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr stundenlang an einem Layout gefeilt habt, alles perfekt aussieht, und dann kommt vom Drucker die Rückmeldung: „Die Daten sind leider nicht druckfe...

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Wissen

19.06.2026 · 3 Min. Lesezeit

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr stundenlang an einem Layout gefeilt habt, alles perfekt aussieht, und dann kommt vom Drucker die Rückmeldung: „Die Daten sind leider nicht druckfertig"? Ärgerlich, kostet Zeit und manchmal auch Nerven.

Die gute Nachricht: Die meisten Probleme lassen sich mit wenigen Handgriffen vermeiden. Wir haben deshalb die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die ihr vor dem Absenden kurz durchgehen solltet. Fünf Minuten Kontrolle ersparen euch oft tagelange Verzögerungen.

1. Stimmt das Format?

Klingt banal, ist aber der häufigste Stolperstein. Prüft, ob euer Dokument im gewünschten Endformat angelegt ist. Eine Visitenkarte ist nicht plötzlich ein A6-Flyer, nur weil noch Platz auf der Seite war. Wenn ihr unsicher seid, ob euer Format zum gewünschten Produkt passt, fragt lieber einmal zu viel nach.

2. Habt ihr den Beschnitt eingerechnet?

Das ist der Klassiker. Eure Datei braucht rundherum etwas mehr Platz als das eigentliche Endformat, meistens 3 mm auf jeder Seite. Dieser sogenannte Beschnitt wird später weggeschnitten. Ohne ihn riskiert ihr weiße Ränder, wenn beim Schneiden minimal verrutscht wird. Alles Wichtige wie Texte oder Logos sollte zudem etwas Abstand zum Rand halten.

3. Liegt die Auflösung hoch genug?

Bilder sollten mindestens 300 dpi haben. Ein Foto, das auf dem Bildschirm scharf wirkt, kann gedruckt schnell verpixelt aussehen. Der Grund: Der Monitor zeigt deutlich weniger Bildpunkte an, als ein guter Druck benötigt. Achtet besonders bei Bildern aus dem Internet auf, denn die haben oft nur 72 dpi.

4. Sind die Farben richtig angelegt?

Für den Druck braucht ihr den Farbmodus CMYK, nicht RGB. RGB ist für Bildschirme gemacht, und Farben können beim Umwandeln ungewollt kippen. Ein leuchtendes Blau wirkt dann plötzlich blass oder ein kräftiges Grün stumpf. Legt eure Datei am besten von Anfang an in CMYK an, dann gibt es keine Überraschungen.

5. Sind die Schriften eingebettet?

Wenn Schriften nicht eingebettet sind, kann es passieren, dass sie auf unserem System anders dargestellt werden oder ganz fehlen. Am sichersten ist es, die Schriften beim PDF-Export einzubetten oder direkt in Pfade umzuwandeln. So bleibt euer Layout genau so, wie ihr es gestaltet habt.

6. Habt ihr alles auf Rechtschreibung geprüft?

Ein gedruckter Tippfehler lässt sich nicht mehr korrigieren, ohne neu zu drucken. Lest den Text deshalb noch einmal in Ruhe durch, am besten von jemandem, der ihn vorher nicht gesehen hat. Frische Augen finden Fehler, über die man selbst längst hinwegliest.

7. Ist es das richtige Dateiformat?

In den meisten Fällen ist ein PDF die sicherste Wahl, am besten als PDF/X, das speziell für den Druck gedacht ist. Es bewahrt Layout, Schriften und Farben zuverlässig. Vermeidet Word-Dateien oder offene Layoutdateien, wenn ihr auf der sicheren Seite sein wollt.

Die Kurzfassung zum Abhaken

  • Endformat korrekt angelegt
  • 3 mm Beschnitt rundherum eingerechnet
  • Bilder mit mindestens 300 dpi
  • Farbmodus auf CMYK gestellt
  • Schriften eingebettet oder in Pfade umgewandelt
  • Text auf Tippfehler geprüft
  • Als druckfertiges PDF gespeichert

Im Zweifel: einfach fragen

Niemand erwartet, dass ihr Druckprofis seid, das ist schließlich unser Job. Wenn ihr euch bei einem Punkt unsicher seid, meldet euch lieber bei uns, bevor ihr die Daten abschickt. Wir schauen gemeinsam drüber und sorgen dafür, dass euer Projekt am Ende genau so aussieht, wie ihr es euch vorgestellt habt.

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